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Landesweite Eröffnungsveranstaltung zum Tag der Zahngesundheit II

Der Ostalbkreis liegt im Trend des Kinderlandes Baden-Württemberg auf dem Weg zu kariesfreien Kinderzähnen.

Einige Daten:
Seit 1990 hat die Jugendzahnärztin 334 440 Kinder (das ist fast eine Drittel-Million) in Schulen und Kindergärten zahnärztlich untersucht.

Die flächendeckende jährliche Zahn-Untersuchung aller Erstklässler im Ostalbkreis gehört seit Jahren sozusagen zum Pflichtprogramm des Geschäftsbereiches Gesundheit und die Ergebnisse werden immer erfreulicher. Das bestätigen die Untersuchungen des Gesundheitsamtes im vergangenen Schuljahr:

  • Mehr als die Hälfte der Schulanfänger (53%) konnten im vergangenen Schuljahr ihre „kerngesunden“ Zähne zeigen. Sie hatten noch nie Karies.


Vor etwa 20 Jahren gab es dagegen nur wenige Schulkinder mit ausschließlich gesunden Zähnen.

1994 wiesen die Erstklässler im Durchschnitt drei kranke Milchzähne auf.

2010 ist diese Zahl auf durchschnittlich einen kranken Zahn pro Schulanfänger gesunken.


Dieser positive Trend ist eng mit einer wirksamen zahnmedizinischen Prophylaxe verknüpft.

Als Ursachen des Kariesrückganges werden die weite Verbreitung von Fluoriden und die Wirksamkeit der Gruppenprophylaxe in Schulen und Kindergärten genannt.

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist eng mit den Lebensbedingungen ihrer Familie verbunden. Um Kindern aus sozial benachteiligten Familien zu helfen, führt das Gesundheitsamt Ostalbkreis in ausgewählten Schulen Programme zur Härtung des Zahnschmelzes durch (Auftragen von Fluoridlack auf die Kinderzähne).

Die gleiche besondere Zuwendung erfahren auch die Schüler in Sonderschulen und Förderschulen.

Das Geld für die verwendeten Materialien dieser Programme kommt von den regionalen gesetzlichen Krankenkassen.

Fazit:
Die Karies ist massiv zurückgegangen, aber noch nicht besiegt.