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Das Beste für gesunde Füße

Die richtige Pflege ist das A und O

Unsere Füße sind komplex konstruierte Gebilde: 26 Knochen, etwa 30 Gelenke,
60 Muskeln, über 100 Bänder und mehr als 200 Sehnen machen sie zu kleinen Meisterwerken der Natur. Und sie brauchen Pflege, damit sie uns gesund durchs Leben tragen.

Täglich eincremen
Täglich sollten mindestens zwei Dinge auf dem Fußpflege-Programm stehen: Waschen und Eincremen. Am einfachsten ist es, die Füße gleich beim morgendlichen Sprung unter die Dusche mit einer milden Waschlotion zu reinigen und anschließend gründlich abzutrocknen.
Dabei auch die Zehenzwischenräume nicht vergessen, denn ein feucht-warmes Klima zwischen den Zehen begünstigt Fußpilz-Infektionen. Nach dem Abtrocknen sollte die Fußhaut immer sanft eingecremt werden. Hochwertige Fußcremes aus der Apotheke enthalten neben hautverwandten Lipiden auch Inhaltsstoffe, die Feuchtigkeit spenden, entzündungshemmend wirken, die Wundheilung fördern oder die Hautdurchblutung ankurbeln.

Pediküre mit System
In regelmäßigen Abständen brauchen die Füße eine ausgiebige Pediküre. Sie beginnt mit einem kurzen, lauwarmen Fußbad (etwa 35 bis 37 Grad Celsius). Nach dem Baden ist die Fußhaut so weich, dass überschüssige Hornhaut entfernt werden kann. Gut klappt die Prozedur mit einem Bimsstein. Wer zu starker Hornhautbildung neigt, kann von einer hornhautreduzierenden

Creme aus der Apotheke profitieren.
Auch das Nägelkürzen ist wichtig: Fußnägel sollten parallel zur Zehenkuppe geschnitten werden. Die Ecken nicht rund schneiden, sonst wachsen sie ein – und das ist äußerst schmerzhaft. Spitze Kanten können mit einer Nagelfeile behutsam in Form gebracht werden.

Wenn der Fuß schmerzt
Spezialisten sind gefragt, wenn der Fuß Probleme macht, beispielsweise von schmerzhaften Blasen oder Hühneraugen geplagt wird. Schuld an diesen Fußproblemen hat oft das Schuhwerk: Vor allem zu enge oder harte Schuhe üben Druck auf die zarte Fußhaut aus, reizen sie und es kommt zu den berühmten Hühneraugen. Abhilfe schaffen spezielle Tinkturen oder Hühneraugenpflaster. Größere Hühneraugen sollten von einem medizinischen Fußpfleger (Podologen) fachgerecht entfernt werden. Spezielle Pflaster gibt es auch gegen Blasen. Sie lindern die Beschwerden und fördern den Heilungsprozess. Auf keinen Fall sollten Blasen aufgestochen oder aufgeschnitten werden – das bedeutet Infektionsgefahr! Um Blasen vorzubeugen, ist es beispielsweise vor längeren Wanderungen sinnvoll, die Füße mit Melkfett oder Hirschtalgcreme zu schützen.

Vorsicht, Fußpilz!
Ein lästiges Leiden ist Fußpilz. Vor allem in Sport- und Wellnessanlagen, in Gemeinschaftsduschen, Hotelzimmern und Schwimmbädern besteht akute Ansteckungsgefahr. Zur Selbstbehandlung von Fußpilz gibt es in der Apotheke wirksame Antipilz-Cremes und -Sprays mit Wirkstoffen wie Ciclopirox, Terbinafin oder Bifonazol.Nagelpilz ist ein sehr hartnäckiges Leiden, dessen Therapie viel Geduld erfordert, denn es dauert bis zu einem Jahr, bis der vom Pilz befallene Nagel komplett herausgewachsen ist. Wie Fußpilz verschwindet Nagelpilz niemals von allein. Deshalb ist eine Behandlung unerlässlich. Hat der Arzt die Diagnose gestellt, können die erkrankten Nägel zu Hause mit speziellen Antipilz-Nagellacken aus der Apotheke behandelt werden.
Quellenangabe: Deutsches Grünes Kreuz - Ausgabe 05/2012 - veröffentlicht am 17.07.2012