21.12.2017 : "Das Vertrauen ist immens wichtig“

Annette Blödorn blickt als Hebamme auf fast 30 Jahre Erfahrung in ihrem Beruf zurück. Die Chemie zwischen ihr und der werdenden Mutter muss dabei stets stimmen – so wie bei Irina Eberle, die sich von Annette Blödorn auch bei ihrem zweiten Kind Lena durch Schwangerschaft und Geburt begleiten ließ.
Am Dienstag, 16. Mai, kam Lena Eberle um 8.24 Uhr in der Ellwanger St. Anna-Virngrund-Klinik per Kaiserschnitt zur Welt. Mutter Irina durfte drei Tage später
am Freitag – ihrem Geburtstag – mit ihrer Tochter zusammen nach Hause. Gleich am Samstag war Hebamme Annette Blödorn zum ersten Hausbesuch da. "Alles gesund“, freuen sich Mutter und Hebamme. Schon bei der Geburt ihres ersten Kindes, dem fast vierjährigen Jannik, begleitete Annette Blödorn Irina Eberle durch Schwangerschaft und Geburt. "Für mich war früh klar, dass ich in Ellwangen entbinden will“, sagt Eberle, die mit Mann Torsten in Ebnat lebt. "Weil es so schön ruhig ist.“ Schon beim ersten Anruf auf der Kinderstation hatte sie die Hebamme Annette Blödorn am Telefon, die Chemie stimmte, zumal beide auch noch nur wenige Straßen entfernt voneinander wohnen. "Die Frauen brauchen eine Bezugsperson, die passen muss – schließlich ist es ja eine intime Zusammenarbeit. Das Vertrauen ist immens wichtig“, sagt die Hebamme mit fast 30
Jahren Berufserfahrung.

Durch Geburtsvorbereitungskurse und die Wochenbettbetreuung begleitet die Hebamme die junge Mutter, sie ist für alle Fragen da. Irina Eberle erzählt: "Am Tag meiner Operation hatte Annette Schicht und kam zu mir ins Zimmer. Man ist ja schon nervös und aufgeregt. Sie hat versucht, mir die Angst zu nehmen.“ An der St.
Anna-Virngrund-Klinik schätzt sie den fast familiären Umgang auf der Station. Auch ihren Entbindungsarzt, Dr. Helmut Beuttler, hatte sie schon vor der OP in Patientengesprächen kennengelernt. "Ein Klinikumfeld mit vertrauten Personen nimmt viel Spannung weg“, weiß die Hebamme, die durch ihre 80-Prozent-Anstellung oft "ihre“ Mütter auch auf der Station sieht. So lief dann auch bei Irina Eberle die Entbindung per Kaiserschnitt problemlos, trotz der Beckenendlage des Kindes. Nach einem ersten Gesundheitscheck bekam sie ihre Lena auf die Brust – und brach vor Glück in Tränen aus. "Eine Schwangerschaft ist so faszinierend“, sagt die junge Mutter.

"Man versteht es nicht, wenn man es nicht selber erlebt hat. Etwas Schöneres gibt es nicht.“ Irina Eberle fühlte sich auch bei ihrer zweiten Entbindung in Ellwangen perfekt umsorgt.
Quellenangabe: Kliniken Ostalb - meine Gesundheit Ausgabe 02/2017 - veröffentlicht am 21.12.2017