Hautkrebs

Es gibt verschiedene Formen von Hautkrebs : das Basalzellkarzinom (Basaliom), das Stachelzellkarzinom (Spinaliom) und das maligne Melanom.

Basaliome und Spinaliome betreffen meistens ältere Menschen und bilden sich häufig auf den sogenannten "Sonnenterassen“ der Haut wie Nase, Wangen und Ohrmuschel. Frühzeitig behandelt bestehen gute Heilungschancen.

Das besonders bösartige maligne Melanom, der so genannte "schwarzen“ Hautkrebs, bildet bereits früh Tochtergeschwülste (Metastasen). Ist die Krankheit bereits soweit fortgeschritten, kann sie oft nicht mehr geheilt werden.

Ein höheres Risiko an Hautkrebs zu erkranken, haben Menschen
  • mit heller Haut, rötlichen oder blonden Haaren
  • mit Neigung zu Sommersprossen und Sonnenbrandflecken
  • die viele Pigmentmale tragen
  • bei denen ein Familienmitglied an einem malignem Melanom erkrankt ist
  • die, insbesondere als Kinder oder Jugendliche, Sonnenbrände erlitten haben

Früherkennung
Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Waffen gegen Hautkrebs. Bei dieser Krebsart ist die Möglichkeit, ihn frühzeitig zu entdecken, besonders gut. Denn Veränderungen auf der Haut lassen sich schon mit bloßem Auge sehen. Die Heilungschancen des malignen Melanoms sind in frühen Stadien am größten, fortgeschrittene Formen lassen sich nur noch schlecht therapieren.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Frauen und Männern ab 35 Jahren alle zwei Jahre eine standardisierte Untersuchung der gesamten Körperoberfläche (Hautkrebs-Screening) an.

Beim Hautkrebs-Screening wird die gesamte Haut untersucht. Dazu ist es nötig, dass Sie sich vollständig entkleiden. Ihr Arzt untersucht die Haut am ganzen Körper einschließlich der Kopfhaut. Hierfür braucht Ihr Arzt nur eine helle Lampe und sein geschultes Auge.

Wird etwas Verdächtiges festgestellt, nimmt der Hautarzt in örtlicher Betäubung eine Gewebeprobe.

Fällt Ihnen selbst eine Veränderung an Ihrer Haut auf, gehen Sie bitte unbedingt zu Ihrem Arzt, unabhängig davon, wann Ihre letzte Vorsorgeuntersuchung war.